Der Stadtteil Buckenberg-Haidach hat mit folgender Problematik zu kämpfen: dem hohen Anteil der Jugendlichen steht eine nicht gerade auf sie zugeschnittene Infrastruktur gegenüber.
Nirgendwo ist die Bebauung dichter (2.000 Hektar) und nirgendwo ist das Angebot für Jugendliche und Heranwachsende kleiner (1 Prozent der Haidach-Gesamtfläche stehen als Spiel- und Treffmöglichkeiten zur Verfügung). Lokale sind Mangelware und der Stadtkern liegt zu weit weg.
Von der Freizeitgestaltung abgeschnitten, sind die Jugendlichen auf sich selbst angewiesen. Es kommt zu einem Rückzug in die Clique Gleichaltriger und Leidensgenossen. Also treffen sie sich auf der Straße, hocken auf dem Parkplatz oder sammeln sich an der Bushaltestelle.
Bei den einheimischen Bevölkerung stößt dieses Freizeitverhalten, verbunden mit zunehmender Lärmbelästigung , auf Unmut. Während in den Herkunftsländern zwangloses Zusammensein und spontane Treffen auf öffentlichen Plätzen eher die Regel waren, begegnen die Einheimischen den Jugendlichen mit Verständnislosigkeit und Ablehnung. Diese Problematik verschärft sich nicht zuletzt dadurch, dass auch Fälle von Vandalismus oder übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum auftreten.
Diese unbefriedigende Situation zwischen den Generationen war unter anderem der Anstoß für die Gründung des Vereins.